Der Dünndarmmeridian ist der Partnermeridian des Hernes. Er unterstützt diesen bei der Verarbeitung von Eindrücken; sowohl von inneren, als auch von äußeren. Während der Dünndarm von 13 bis 15 Uhr seine energetisch höchste Phase hat, befindet sich die Leber in der Ruhephase.

Nach der Organuhr verwendet in dieser Zeit der Körper viel Kraft für die Verdauung. Ein Mittagstief macht sich bemerkbar und man sollte sich in dieser Zeit, wenn möglich, etwas Ruhe gönnen. Es kommt zu einer geringen Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und die Konzentrationsfähigkeit geht etwas zurück. Wer es sich leisten kann, ist mit einem kurzen Mittagsschlaf oder einem kleinen Spaziergang gut beraten. Körperlich anstrengende Arbeiten sollten eher vermieden werden.

Ab 14 Uhr nimmt die Konzentrationsfähigkeit wieder zu und der Körper steuert auf eine zweite Hochphase zu. Das Abwehrsystem arbeitet jetzt besonders aktiv und das Immunsystem ist gestärkt. Der Körper bereitet sich auf die Nachmittagsaktivitäten vor.

Laut der TCM schützt der Dünndarm die Energie des Herzens. Herzerkrankungen können sich folglich auch in einem gestörten Dünndarm äußern.


Symptome bei einer Blockade des Dünndarmmeridians

Bei Blockaden des Dünndarmmeridians kann es zu Beschwerden im Bauchbereich kommen. Auch Erschöpfungszustände können sich als Folge einer Disharmonie des Dünndarms äußern.

Weitere Symptome für eine Disharmonie des Dünndarmmeridians sind:

  • Bauchkrämpfe
  • Blähungen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Rastlosigkeit
  • Innere Unruhe
  • Probleme beim Wasserlassen
  • Angstzustände

Bei vermehrt auftretenden Symptome, die auf eine Blockade des Dünndarmmeridians hindeuten, kann man das Dünndarm-Qi gezielt stärken. Geeignete Maßnahmen sind beispielsweise die Verwendung von Heilpflanzen und das Praktizieren von Atemübungen, Bewegungsübungen oder Akupressur.

Heilpflanzen

Baldrian, Hopfenblüten und Johanniskraut beruhigen als Tee zubereitet eine gereizte Blase. Die Zutaten müssen dazu zu gleichen Teilen gemischt und mit Wasser aufgebrüht werden. Der Tee sollte ca. 15 Minuten ziehen.

Bei innerer Unruhe und Rastlosigkeit wirkt Lavendel beruhigend. Für einen Lavendeltee sollte man 1 TL Lavendelblüten für 10 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen. Lavendelöl in einer Duftlampe verströmt einen angenehmen Duft und beruht gleichzeitig die Gemüter.

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Atem- und Bewegungstechniken

Mit Bewegungsübungen und Atemtechniken kann der Dünndarm gezielt gestärkt werden. Empfehlenswert sind Tai-Chi Übungen. Tai-Chi ist ein altbewährtes Element aus dem Daoismus. Übungen finden sich in dem Buch „Tai Chi Chuan – Yang-Stil: Sanfte Bewegungsformen für Einsteiger“

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