7 – 9 Uhr: Zeit des Magens

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Magen in der Organuhr

Während der Magen laut Organuhr in der Zeit von sieben bis neun Uhr seine Maximalzeit hat, befindet sich der Kreislauf/ Perikard in der Ruhephase. Die Produktion des Stresshormons Cortisol jetzt am größten. Es hilft dabei, den Körper zu beleben und aufwachen zu lassen. Diese Zeit ist auch bestens geeignet, um mit Gymnastik den Kreislauf in Schwung zu bringen und Atemübungen durchzuführen.

In dieser Zeitspanne empfiehlt es sich auch, ausgiebig zu frühstücken. Da der Magen jetzt seine stärkste Aktivität zeigt, sollte das Frühstück möglichst reichhaltig sein. Der Körper braucht nach dem Reinigungsprozess gezielt Nährstoffe, um wieder mit Energie versorgt zu werden.

Laut der TCM eigenen sich besonders warme Speisen für den Start in den Tag. Eine warme Suppe oder ein Haferbrei, Grießbrei, Porridge und gedämpftes Obst sind ideal, um den Tag zu beginnen. Die traditionelle chinesische Medizin rät auch dazu, besonders morgens ausgiebig zu essen, mittags eine Kleinigkeit zu essen und abends die kleinste Mahlzeit des Tages zu sich zu nehmen.

Symptome bei einer Blockade des Magenmeridians

Bei einer Störung des Magen-Qi kann es leicht zu einer Übersäuerung kommen. Dies äußert sich in Sodbrennen und Aufstoßen. Da der Magen laut TCM nicht nur für die Nahrungsaufnahme, sondern auch für die geistige Nahrungsaufnahme zuständig ist, kann eine Blockade auf dem Magenmeridian auch zu Sorgen, allgemeiner Melancholie, Traurigkeit und Kopfschmerzen führen.

Probleme mit dem Magen-Qi können sich in den folgenden Anzeichen äußern:

  • Sodbrennen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Blähungen
  • Appetitlosigkeit am Morgen
  • Völlegefühl
  • Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre
  • Mundgeruch
  • Häufiges Grübeln

Sollten ein oder mehrere dieser Probleme verstärkt auftreten, kann das Magen-Qi gezielt gestärkt werden. Zu geeigneten Maßnahmen gehört die Verwendung von Heilkräutern ebenso, wie das Praktizieren von Atemübungen, Bewegungsübungen oder Akupressur.

Bei regelmäßig auftretendem Sodbrennen und Magenschmerzen sollten heiße und scharf gewürzte Gerichte tunlichst gemieden werden. Empfehlenswert ist zum Beispiel ein warmer Milchreis mit Zimt.

Heilpflanzen

Bei Magenschmerzen und Problemen mit dem Magen sind Tee aus Kamillenblüten, frischer Pfefferminztee, sowie Tee aus Melisse und Scharfgabe geeignet. Die Heilpflanzen lassen sich auch gut kombinieren und beruhigen einen stressanfälligen und nervösen Magen.

Bei akutem Sodbrennen können sie ultrafeine Heilerde trinken oder rohen Kartoffelsaft schluckweise zu sich nehmen.

Atemtechniken

Auch Bewegungsübungen und Atemtechniken können helfen, den Magen zu stärken. Empfehlenswert sind Qi-Gong Übungen. Qigong ist ein altbewährtes Element aus dem Daoismus. Übungen finden sich in dem Buch „Das stille Qi Gong nach Meister Zhi-Chang Li: Innere Übungen zur Stärkung der Lebensenergie“


Hinweis:
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