11 - 13 Uhr: Die Zeit des Herzes

Kneipp Johanniskraut Dragees, 240 Stck.

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Herz in der Organuhr

Der Herzmeridian kontrolliert das Kreislaufsystem und sorgt für das emotionale Gleichgewicht. Er hat seine Maximalzeit von elf bis 13 Uhr. Zu dieser Zeit befindet sich die Gallenblase in ihrer Ruhezeit. In der Herzzeit sollte der Energiehauhalt für den verbleibenden Tag aufgefüllt werden. Um 12 Uhr hat der Körper seine maximale Leistungskraft erreicht. Diese Zeit ist für Besprechungen und Telefonate gut geeignet.

Ab 12 Uhr lässt die Konzentration langsam nach und der Körper breitet sich auf die Verdauung des Mittagessens vor. Die Produktion der Magensäure beginnt. Diese Zeit eignet sich für eine Pause, in der man sich mit Freunden trifft und kommuniziert. Körperliche Überanstrengung und Stress sollte vermieden werden.

Damit der Funktionskreis der Milz und des Magens nicht überlastet wird, sollten nur leicht verdauliche Speisen gegessen werden und Fleisch, wenn überhaupt, nur in kleinen Mengen.

Laut der TCM ist das Herz der Herrscher aller Funktionskreise. Ein ungestörtes Herz-Qi sorgt für Ausgeglichenheit und innere Ruhe.

Symptome bei einer Blockade des Herzmeridians

Blockaden des Herz-Qi können zu Beklemmungen und innerer Unzufriedenheit führen. Man fühlt sich bedrückt und lässt sich leicht reizen.

Weitere Symptome für eine Disharmonie des Herzmeridians sind:

  • Kurzatmigkeit
  • Sprachstörungen
  • Bedrücktheit
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Schlaflosigkeit
  • Innere Unruhe
  • Lustlosigkeit
  • Innere Kälte
  • Emotionslosigkeit

Sollten Symptome, die auf eine Blockade des Herzmeridians hindeuten verstärkt auftreten, kann das Herz-Qi gezielt gestärkt werden. Geeignete Maßnahmen sind beispielsweise die Verwendung von Kräutertees und das Praktizieren von Atemübungen, Bewegungsübungen oder Akupressur. Fettreiche Nahrungsmittel wie fettes Fleisch, Sahne und Butter sollten nur in geringen Mengen verzehrt werden.

Heilpflanzen

Ein Mangel an Herz-Qi kann sich negativ auf das Befinde auswirken. Bei Antrieblosigkeit und Bedrücktheit wirkt Johanniskraut stimmungsaufhellend.

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Bei innerlicher Kälte und Frösteln empfiehlt es sich, Speisen und Getränke vermehrt mit Zimt zu würzen. Zimt wirkt wärmend und verschafft ein wohliges Gefühl.

Bei Schwächezuständen hilft ein frisch aufgegossener Rosmarintee. Er wirkt belebend und kreislaufanregend. Dazu am besten einen frischen Rosmarinzweig mit Wasser überbrühen und 15 Minuten ziehen lassen.

Atem- und Bewegungstechniken

Das Herz kann gezielt mit Bewegungsübungen und Atemtechniken gestärkt werden. Empfehlenswert sind Tai-Chi Übungen. Tai-Chi ist ein altbewährtes Element aus dem Daoismus. Übungen finden sich in dem Buch „Tai Chi Chuan - Yang-Stil: Sanfte Bewegungsformen für Einsteiger“


Hinweis:
organuhr.net

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