23 – 1 Uhr: Zeit der Gallenblase

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Gallenblase in der Organuhr

Die Lebensenergie fließt zwischen 23 und ein Uhr nachts verstärkt durch den Gallenmeridian, während sich das Herz ausruht. In der Zeit um Mitternacht treten deshalb besonders häufig Gallenkoliken auf. Auf Alkohol, Essen und Rauchen sollte man jetzt verzichten. Die Herzfrequenz, die Temperatur, der Blutdruck und der Stoffwechsel werden langsam runtergefahren.

Idealerweise sollte man zwischen 22 und 23 Uhr Schlafen gehen, damit man um 23 Uhr bereits schläft. Sollten noch Dinge erledigt werden, ist es besser, früher aufzustehen und sie in den Morgenstunden zu erledigen, als bis spät in die Nacht hinein zu arbeiten. Man leidet sonst am folgenden Tag. Der Körper braucht den Schlaf, denn in der Nacht regeneriert sich das Yin. Im Schlaf wird der Körper gereinigt und Dinge werden neu geordnet.

Laut der TCM ist die Gallenbase der Leber untergeordnet, ihrem Partnermeridian. Sie unterstützt die Leber in ihren Funktionen. Außerdem soll die Gallenblase uns bei zu treffenden Entscheidungen bestärken.

Symptome bei einer Blockade des Gallenblasenmeridians

Da die Gallenblase zum Verdauen von Fetten benötigt wird, kommt es bei einer Blockade des Gallen-Qi zu einer gestörten Fettverdauung. Auch können eine Trigeminusneuralgie, ein Hexenschuss, oder Tinnitus spontan auftreten.

Weitere Symptome für einen Mangel an Gallen-Qi können sein:

  • Durchfall
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Müdigkeit
  • Verspannungen und Nackenschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Gallensteine
  • Völlegefühl nach fettreichem Essen

Im Fall, dass die aufgelisteten Beschwerden verstärkt einzeln oder gehäuft auftreten, kann das Gallen-Qi gezielt gestärkt werden. Zu geeigneten Maßnahmen gehört die Verwendung von Heilkräutern ebenso, wie das Praktizieren von Bewegungsübungen, Atemübungen oder Akupressur.

Heilpflanzen

Bei Gallenbeschwerden wirkt ein Pfefferminztee beruhigend.

Bei Problemen mit der Verdauung und bei Völlegefühlen lindern bittere Kräuter und Gemüse wie Chicorée, Radicchio, Löwenzahn, etc. die Beschwerden.

Ein Tee aus der Wegwarte kann Linderung bei Kopfschmerzen schaffen.

Atem- und Bewegungstechniken

Die Gallenblase kann gezielt mit Bewegungsübungen und Atemtechniken gestärkt werden. Empfehlenswert sind Qi-Gong Übungen. Qigong ist ein altbewährtes Element aus dem Daoismus. Übungen finden sich in dem Buch „Das stille Qi Gong nach Meister Zhi-Chang Li: Innere Übungen zur Stärkung der Lebensenergie“


Hinweis:
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