5 – 7 Uhr: Zeit des Dickdarms

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Dickdarm in der Organuhr

Wie die Lunge ist auch der Dickdarm ein reinigendes Organ. Während die Lunge für die feinstoffliche Reinigung ist, kümmert sich der Dickdarm ums Grobe. Er sorgt für die Entfernung von Abfallstoffen, in dem er überflüssigen Ballast ausscheidet.

In der Zeit von fünf bis sieben hat der Dickdarm seine energiereichste Phase. Unser Körper breireitet sich langsam auf das Aufwachen und Aufstehen vor und die Körpertemperatur steigt langsam wieder an. In dieser Zeitphase fällt es besonders leicht, den Darm zu entleeren, da die er Dickdarm jetzt seine größte Kraft entfaltet.

Der Dickdarm liebt die Regelmäßigkeit und gerät leicht aus dem Gleichgewicht, wenn man in einer ungewohnten Umgebung ist, oder auf Reisen. Aber auch ungesunde Ernährungsgewohnheiten schaden dem Wohlbefinden des Dickdarms. Bei einer Störung der Dickdarmfunktion kann es zu chronischen Erkrankungen kommen, da giftige Substanzen im Körper zurückbleiben.

Es empfiehlt sich, den Tag gemächlich anzugehen und gleich nach dem Aufstehen ein Glas lauwarmes Wasser zu trinken. So wird der Flüssigkeitsverlust der Nacht wieder ausgeglichen.

Auch auf geistiger Ebene sollte man Loslassen. Man sollte sich von Kummer und Sorgen befreien, um unbeschwert in den neuen Tag starten zu können. Hält man zu sehr an Überflüssigem fest, kann das Qi nicht optimal fließen.

Symptome bei einer Blockade des Dickdarmmeridians

Kommt es zu einer Blockade des Dickdarm-Qi, kann sich dies in einer Reihe körperlicher Beschwerden äußern. Probleme mit der Lendenwirbelsäule gehören ebenso zu den Beschwerden, wie Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Krämpfe und Allergien. Selbst Denkprozesse können beeinträchtigt werden.

Bei Verstopfung kann es zusätzlich auch zu Migränen-Attacken und Kopfschmerzen kommen, da sich giftige Stoffe im Körper befinden.

Selbst Mundgeruch, Mandelentzündungen und Zahnschmerzen können die Folge einer Blockade des Dickdarm-Qi sein.

Um das Qi nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen, kann man vorbeugend einige Dinge beachten.

  • So sollte man sich stets Zeit für den Toilettengang nehmen.
  • Hektik beim Essen vermeiden. Die Mahlzeit sollte möglichst in Ruhe genossen werden.
  • Ein übermäßiger Kaffeekonsum kann sich negativ auf das Dickdarmgleichgewicht auswirken.
  • Fleisch und Süßigkeiten sollte nur in Maßen verzehrt werden.
  • Auf Rauchen sollte ganz verzichtet werden.

Sollten Probleme mit dem Dickdarm verstärkt auftreten, kann das Dickdarm-Qi gezielt gestärkt werden. Zu geeigneten Maßnahmen gehört die Verwendung von Kräutertees ebenso, wie das Praktizieren von Atemübungen, Bewegungsübungen oder Akupressur.

Auf scharfe und stark gewürzte Speisen sollte ebenso verzichtet werden, wie auf sehr heiße.

Heilpflanzen

Pu-Erh-Tee eignet sich bei Verstopfung. Er regt die Verdauung an und entschlackt. Außerdem sorgt er für ein Gleichgewicht zwischen Yin und Yang und soll das Immunsystem stärken.

Heidelbeertee soll die Darmtätigkeit bremsen und gut bei Durchfall sein. Dazu werden 3 EL Heidelbeeren in ½ Liter Wasser für 10 Minuten leicht geköchelt.

Ein Tee aus Salbeiblättern kann auch stärkend auf den Dickdarm wirken.

Atemtechniken

Auch Atemtechniken und Bewegungsübungen können helfen, den Dickdarm zu stärken. Empfehlenswert sind Qi-Gong Übungen. Qi-Gong ist ein altbewährtes Element aus dem Daoismus. Übungen finden sich in dem Buch „Das stille Qi Gong nach Meister Zhi-Chang Li: Innere Übungen zur Stärkung der Lebensenergie“

Hinweis:
organuhr.net

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